SPD-Parteireform

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Karsten Lucke

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Schlagkraft und Innovation: Wir brauchen einen Zweiklang für die Parteirefom. Auf der einen Seite eine schlagkräftige Parteispitze, auch ausgedrückt durch die Ausgestaltung der Gremien (nicht alles können wir basisdemokratsich lösen)und neue und erweiterte (innovative) Formen der Mitgliederbeteiligung. Nur dieses verzahnte Zusammenspiel wird uns auf Dauer erfolgreich machen. Detailliert hier: http://kielspratineurope.com/2011/07/22/spd-parteireform-schlagkraft-und-innovation/

echterfuffziger

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Ich will die “neuen Medien” nicht verteufeln, sinnvoll angewandt können sie einen wertvollen Beitrag leisten. Aber die “Social-Networks”, deren Server im Ausland stehen (USA usw) unterliegen nicht dem deutschen Recht und werden besonders oft und heftig attakiert, deshalb meide ich diese. Hier ist ein kritischerer Umgang damit auf den diversen SPD Homepages angebracht.
Ein ganz anderes und viel präkäreres Problem ist, das nicht alle interessierten Genossen einen Netzzugang haben. Dies hat die vielfältigsten Ursachen. Hier kann ich überhaupt nicht erkennen, das dies im Focus steht.

seth1703

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Gerne würde ich dieser Reform noch mit auf den Weg geben, nicht zu vergessen woher diese Partei kommt, wo sie ihre Wurzeln hat, was ihre originären Ziele waren. Die Vermächtnisse eines Ferdinand Lasalle, eines August Bebel, einer Rosa Luxemburg, einer Clara Zetkin und auch eines Fritz Erler, eines Herbert Wehner und eines Willy Brandt müssen auch heute uns noch Verpflichtung sein.

seth1703

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Wir müssen unsere Politik einerseits auf eine breitere Basis stellen; dazu ist der Weg der Mitarbeit von (Noch-)Nichtmitgliedern in Ortsvereinen, Arbeitsgruppen/-kreise ein richtiger Ansatz. Andererseits muss es auch einen Unterschied zwischen dem beitragszahlenden, die Partei mitfinanzierenden Mitglied und dem beitragsfreien Nichtmitglied geben. Dies ist meiner Meinung nach am Besten über die Beteiligungsrechte zu realisieren, indem man es den Mitgliedern allein das Recht gibt über Ämter, Mandate, Kandidaten, also kurzgesagt über Personalentscheidungen abzustimmen.

Alexander Wuttke

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Ziel muss es sein, uns Mitgliedern wieder das Gefühl zu geben, Träger dieser Partei zu sein! Unsere Rolle ist nicht nur die des Beitragszahlers oder Plakateklebers. Wir wollen uns nicht nur in Zukunftskonvents einbringen, auf denen viel gesprochen, aber nichts entschieden wird,sondern haben alle eine Stimme, wenn es darum geht über die Zukunft der Partei mit zu entscheiden.
Das heißt: Mehrere Kanzlerkandidatenkandidaten, aus denen WIR auswählen, konkurrierende programmatische Anträge auf Parteitagen, die ausgiebig diskutiert und von UNS beschlossen und nicht vom Vorstand vorentschieden werden

Thomas Reis

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Parteireform sollte aus meiner Sicht auch bedeuten, neue technische Möglichkeiten im Parteialltag zu nutzen. Ortsvereinssitzungen und alle anderen Veranstaltungen des Ortsvereins sollten zum Beispiel immer auch online zugänglich sein. Videokonferenzen sind mittlerweiler keine science fiction mehr.

Waldemar Müller

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Soeben habe ich auf meineSPD.net gelesen das Mitte Oktober die Mail-Server für die @spd-online.de E-Mail-Adressen abgeschaltet werden. Damit verlieren aktive Parteimitglieder wieder ein Stück Identifikation mit ihrer Partei. Viele aktive Parteimitglieder haben das E-Mail-Angebot spd-online.de genutzt. Sozialdemokratisch ist es dieses Angebot aufrecht zu erhalten und auszubauen, anstatt es ersatzlos zu streichen.

Günther Gruchala

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Ich denke das das Delegiertensystem, welches schon veraltert ist, durch die Mitgliederbefragung und den Mitgliederentscheid abgelöst werden muß.
Zur öffnung nach Aussen, habe ich folgenden Vorschlag.
Mandate und Funktionen, werden nur durch Mitglieder entschieden. Es bleibt bei der bestehenden Regelung.
Projektgruppen sind für Nichtmitglieder offen.

neomagic

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Als Grüner freue ich mich, an diesem Gedankenaustausch teilzunehmen zu dürfen. Dennoch habe ich große Zweifel, dass eine Mitentscheidung Fremder über zentrale Fragen für die SPD zielführend wäre. Eine starke Einbindung Außenstehender entwertet die echte Mitgliedschaft. Außerdem besteht die große Gefahr, dass Gruppierungen mit konträren Interessen die Möglichkeit stärkerer Einflussnahme gewinnen. Beispielhaft seien hier die von den Medien unternommenen Versuche genannt, euch Steinbrück als Kanzlerkandidaten unterzujubeln um eine sozialdemokratische Machtoption zu verhindern oder zu entschärfen.

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