Netzpolitik

SPD Barcamp Netzpolitik

Eine der Achillesfersen der Sozialdemokratie. Nach dem Netzsperren-Debakel 2009 versuchen viele engagierte Menschen an der Basis und einige Hauptamtliche eine sozialdemokratische Netzpolitik zu organisieren. Aber was bedeutet das eigentlich? Wie kann die SPD es schaffen, sich aus dem Korsett der digitalen Selbstverteidigung zu befreien, in dem sie sich wie die meisten netzpolitischen Aktivisten bewegt und eine progressive Netzpolitik installieren? Was bedeutet es für unsere Gesellschaft, wenn man das Internet “als Betriebsystem unter allem” was unser System zusammenhält annimmt? Wie sieht eine echte sozialdemokratische netzpolitische Profilierung aus, auch in Abgrenzung zu anderen Parteien, Organisationen und Gruppen? Wofür soll die SPD im Netz stehen?

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netzsozi

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Unsere sozialdemokratische Partei soll sich für ein Netz einsetzen, welches nicht von überwachungsstaatlichen Maßnahmen und durch die von der Musik- und Filmindustrie geschriebenen Gesetze zerstört wird.
Meiner Meinung nach sollte sich die SPD grundsätzlich von Zensur und Sperren im Netz distanzieren, und lieber versuchen, auszuprobieren, inwiefern der Bürger mit Hilfe des Internets mehr an unser Demokratie teilhaben kann.
Auch für eine Netzneutralität muss sich die Sozialdemokratie stark machen, denn ein 2-Klassen-Internet hat nichts mit Freiheit und Gerechtigkeit zu tun.

Oswald Prucker

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Netzpolitik heißt zu aller erst Mal: Netz. Echtes Breitband muss so selbstverständlich sein, wie ein Telefonanschluss. Davon sind wir auf dem Lande noch meilenweit entfernt. Das muss dringend vorangetrieben werden, denn sonst gibt es in diesem Feld wieder eine Zweiklassengesellschaft.

schroedingerskatze

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Das Ziel einer demokratischen Partei sollte es sein Hindernisse im Internet zu beseitigen. Netzsperren und auch “Three Strikes”-Gesetze dürfen nicht installiert werden. Die SPD darf sich nicht von den windigen und fadenscheinigen Ausreden anderer verleiten lassen solche Instrumente zu fördern.
Vielmehr sollte sie solchen Bestrebungen Fakten entgegenhalten und die Kooperation mit Gruppen wie dem CCC suchen, um so Zensur und Regulationswahn im Internet effektiv entgegen zu treten.

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radonracer

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Probleme wie z.B. zunehmende Gewaltbereitschaft, gesundheitliche Probleme und fehlende soziale Kompetenzen sind häufig mit dem falschen Umgang mit d. neuen Medien zu erklären. Damit sollte sich in d. Netzpolitik befasst werden. Meiner Meinung nach sollten wir uns nicht nach einigen “Netzjunkies” richten, die ausschließlich an ihren Freiheiten im Netz und die Abschaffung aller Kontrolleinrichtungen im Internet fordern. An d. normalen Menschen, die ein wenig bei google+ oder FB rumserven, sollte sich orientiert werden. Diese haben Interesse, dass es im Internet keinen rechtsfreien Raum gibt!

Oswald Prucker

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Es ärgert mich, dass alle die, die das Netz nicht gut kennen, immer weiter überwachen, sperren und regulieren wollen, was sich nicht regulieren lässt. Es ärgert mich gleichzeitig aber auch die Arroganz derer, die das Netz leben.
Wie kriegen wir da endlich einen ordentlichen Dialog hin? Ich weiß wirklich nicht, ob das eine Partei leisten kann, aber einen Versuch ist es wert. Haben wir den dafür notwendigen langen Atem?

halo77

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Stichwort “Transparenz und Offenheit”:
Nützt ja nichts, Kreative sind jetzt informiert und müssen leider draußen bleiben/CDU wählen.
Aber : Warum äußert sich Klingbeil in Gesprächen immer so deutlich und scheinbar wild entschlossen für eine stärkere Durchsetzung des Urheberrechts und schreibt dann hier etwas ganz anderes? So weiß doch sowieso keiner woran man bei ihm ist.

Thomas Dirks

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sozialdemokratische Netzpolitik sollte auch die erreichen, die nicht im Verdacht eines nerd-Daseins stehen. In meinem Job sehe ich, dass das “NETZ” von Studies einfach als “da” wahrgenommen wird. Das wird anderswo ebenso sein. Notwendige Weichenstellungen werden so nicht ankommen.

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