Demokratie und Gesellschaft

Grundgesetz Flashmob Bonn

Demokratie ist nicht selbstverständlich. Das beweist uns nicht zuletzt der “Arabische Frühling”, bei dem Millionen Menschen für ihre Rechte auf die Straße gehen und ganze Regime stürzen. Bei uns hingegen sinken die Wahlbeteiligungen.
Viele Menschen glauben nicht mehr an die Parteien und verzichten aus Protest auf ihre Stimme. Viele andere Menschen organisieren sich auf der Straße oder im Internet und schaffen mächtige Bewegungen, die den gewohnten Politbetrieb nachhaltig verändern (werden). Die Menschen fordern mehr Transparenz und Mitspracherecht. Wie muss die SPD darauf reagieren? Welche Werkzeuge muss die SPD zur Verfügung stellen? Wie muss sich die SPD dafür selbst verändern?

Eure Ideen sind gefragt und jede Stimme zählt!
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Die bestbewerteten Beiträge zu diesem Thema:

Reinhard Worbs

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Gute Tradition in Ehre halten.

Ich bin 1972 in die SPD eingetreten, weil ich mich als junger Deutscher mit ihrer Geschichte und ihren Grundwerten identifizieren konnte. Die SPD kann Stolz sein auf die Männer und Frauen, die sie aufgebaut und geprägt haben. Die eigene Geschichte wachzuhalten, als Teil unserer Biographie, unseres Selbstbewustseins und unserer politischen Orientierung, darf im politischen Tagesgeschäft nie verloren gehen.

giftzwockel

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Ostverträge, Willy Brandt und “Mehr Demokratie wagen” – meine Motivation vor fast 40 Jahren bei den Jusos den “langen Marsch durch….” zu beginnen. Über Stadteilarbeit,Bürgerinitiativen etc. viel bewegt,auch einiges nicht erreicht.Trotz ständiger Achterbahnfahrt i.d.Partei-immer noch!Und Jetzt? Immer noch verkrustete Strukturen in OV u.a.Gremien.Flügelkämpfe und Postengeilheit. Aufbruch – wir müssen wieder i.d.Kiez “vor Ort” (z.B.Quartiersmanagement) und nicht im Kneipenhinterzimmer alten Zeiten nachtrauern!!!

Sascha Höche

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Demokratie heißt auch, nicht immer auf Kuschelkurs mit den den anderen Parteien gehen, sondern auch mal knallharte Opposition sein. Die SPD muss wieder sozialistische und sozialdemokratische Grundsätze vertreten und die Arbeiterklasse stärken.

Die aktuellen Beiträge zu diesem Thema:

Karsten Lucke

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Demokratie ist ein großes Wort und nicht nur für die SPD reserviert, da müssen alle in der Gesellschaft ran, jeden Tag. Aus Parteiperspektive sind Aktionen wie diese Plattform o. der Onlineantrag die richtigen Schritte, im Netz. Wir müssen offen sein für alle Bürger und Meinungen da abholen,wo sie herkommen, bei uns allen. Die SPD muss es aber mit der Öffnung auch außerhalb des Internets schaffen und das wird nicht mehr nur über die klassische Mitgliedschaft im OV zu erreichen sein. Daher ist es wichtig die Parteiarbeit vor Ort so neuzuorganisieren, dass auch Nicht-Mitglieder aktiviert werden.

Heike Harrison

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Demokratie ist… wenn man allen Menschen in Deutschland die gleichen Rechte zukommen läßt !

14 % unserer Bevölkerung besteht aus Kindern und Jugendlichen. Laut Art. 42 UN-Kinderrechtskonvention hat die Bundesrepublick Deutschland als Vertragsstaat auch die “Bekanntmachung der Kinderrechte” unterzeichnet.

Das beste Möglichkeit die Kinderrechte in Deutschland Kindern und Jugendlichen zu lehren ist in der Schule. Die Kinderrechte sind zwar in den Lehrplänen, trotzdem kennt nur jedes 7. Kind seine Rechte.

Wann wird dieses endlich verbessert ?

Volker Oestreich

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Ich erwarte von der SPD im Bereich der Demokratie folgendes: Die Mündigkeit der Bürger steigern und ihr Mitspracherecht verbessern. Die Hürden für Bürgerbegehren, Volksentscheide etc sollten verbessert werden, Bei Grundlegenden Fragen sollte automatisch die Bevölkerung direkt einbezogen werden z.B. bei dem Thema Mindestlohn oder dem Thema Einsatz in Afghanistan.

Die SPD sollte sich die Soziale Gerechtigkeit wieder als Schwerpunktthema nehmen. Weiter sollte die Politik aus der Verantwortung der Bestellung von Verfassungsrichtern genommen werden um sie politisch unabhängiger zu machen.

fdik

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Wir sind nicht im postdemokratischen sondern im Postparteisoldatischen Zeitalter: direkte Demokratie, die dem Parlamentarismus vorsteht, nach Vorbild der Schweiz ist notwendig, soll die herrschende Politiker- und Systemverdrossenheit nochmals aufgehalten werden.

Die SPD ist hier gefordert zu zeigen, dass sie nicht nur Sitzfleisch, Opporunismus und Nepotismus belohnt, sondern in Zukunft wieder echte demokratische Elemente unterstützt.

Marion Münch

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Vielleicht sollten sich die so gierigen, hartherzigen Politiker mal den Film: Eine Weihnachts-Geschichte von Charles Dickens anschauen oder die “Drei Geister die ich rief”. Vielleicht wachen einige fremdgesteuerte mal wieder auf!!! Viele würden sich freuen, wenn die De-Mark zurück kommen würde!!! Auch da wurde über unsere Köpfe hinweg entschieden. Kein Wunder, das die Bürger kein Vertrauen mehr haben und enttäuscht sind. Es sind so viele Sachen, die nicht in Ordnung sind!!!

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