Bildung

Gute Bildung für alle

Quer über alle Parteigrenzen hinweg und tief in die Bevölkerung hinein herrscht ein breiter Konsens darüber, dass die Bildung das wichtigste Gut ist, um unsere Gesellschaft zukunftsfähig zu gestalten. Allein die Wege dahin werden unterschiedlich begangen. Wie muss eine zukunftsfähige sozialdemokratische Bildungspolitik aussehen? Wie verändern sich die Erwartungen an die Bildung im Zuge der Digitalisierung? Was bedeutet es zum Beispiel für die Lehrmittelfreiheit, wenn man alle Schulbücher kostenlos downloaden könnte? Deine Ideen sind gefragt.

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Die bestbewerteten Beiträge zu diesem Thema:

Ulrich Commerçon

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Sozialdemokratische Bildungspolitik setzt sich ein für Beitragsfreiheit von Anfang an, echte Ganztagsschulen und eine Ausstattung der Schulen, die es erlaubt, dass diese sich an jedes einzelne Kind anpassen kann – und nicht umgekehrt.
Alles weitere unter: http://www.macht-bildung.de ;-)

Daniel Baulig

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Eine sozialdemokratische Bildungspolitik muss vor allem die sozial geprägten Differenzen im Bildungsniveau in Angriff nehmen und darf diese in keinem Fall durch Studiengebühren oder anderen von den Auszubildenden zu erhebenden Abgaben verschärfen. Die Bildung der zukünftigen Akademiker muss nicht nur intellektuell sondern auch finanziell von den jeweils aktuellen Akademikern getragen werden.
Die zusehende und demokratiegefährdende Verwindung von Wirtschaft- und Bildungseinrichtungen muss sofort Einhalt geboten werden. Bildung muss unabhängig und frei erfolgen!

Die aktuellen Beiträge zu diesem Thema:

valerianki

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* Das viergliedrige Schulsystem (incl. Förderschule) muss weg
* Klassenstärken reduzieren
* Die Reduktion ist nutzlos, wenn Lehrer den gleichen Frontalunterricht weiterführen – wir brauchen eine Umstrukturierung der Ausbildung für Lehrer
* Hauptschul- oder Gesamtschullehrer, die in mehreren Fächern unterrichten und tw. bestenfalls Laienwissen vermitteln können, gehören in das 19. Jhd.
* Inklusive Schule bedeutet zwangsläufig Gruppenunterricht
* Sprachunterricht für Kinder mit Sprachdefiziten
* Ganztagsschule, mit vielfältigem Angebot, wg. veränderter Lebensvita der Eltern

fdik

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Die katastrophalen Auswirkungen der Bildungspolitik der letzten 20 Jahre: nicht nur ist das Problem eines fürsorglichen Schulsystems nach wie vor unbearbeitet, sondern mit dem Studium Bolognese, dem Ersetzen von Bildung durch Ausbildung sowie dem Ersetzen der Universität durch “Hochschulen” sind die Zustände im deutschen Forschungswesen unsäglich geworden.

Es wird Zeit, dass die SPD hier einen vollständigen Schwenk macht, und sich eines Bildungsbegriffes wieder besinnt, der eben nicht das Trainieren für den zukünftigen Job sondern das Hinführen zu einem aufgeklärten Menschen meint.

rucki

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Sozialdemokratische Schulpolitik muss eine Gemeinschaftsschule anstreben.
Denn das ist die einzige Schulform, die Chancengleichheit ermöglicht.
Gleichzeitig sollten wir das Leistungsprinzip nicht vernachlässigen. Denn es ist im Interesse aller, jeden bestmöglich zu fördern.
Eine Gemeinschaftsschule, die nicht strikt nach Klassen sortiert, sondern jeden Schüler in jedem Fach entsprechend seiner Leistung an Kursen teilnehmen lässt, bewirkt genau das:
Ein gerechtes Bildungssystem, das alle bestmöglich fördert. Zudem wird Stigmatisierung verhindert und stattdessen Integration gefördert.

Basti Storz

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Sozialdemokratische Bildungspolitik sollte sich an der Maxime “beste Bildungschancen für alle” orientieren.
Das heißt:
-Ein kleiner Personalschlüssel, der Inklusion ermöglicht.
-Ein verpflichtendes kostenfreies Vorschuljahr.
-Ein fließender Übergang von Grundschule zur Gemeinschaftsschule als einzige weiterführende Schulform, um Stigmatisierung zu vermeiden, um im ländlichen Raum die wohnortnahe Schule zu erhalten.
-Ein praxis- bzw. problemorientiertes Studium.
-Bezahlbare Aus- und Fortbildungen (Volkshochschulen als Ort des “Lebenslangen Lernens” begreifen)

mattimerker

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Wir dürfen beim Thema “Bildung” nicht die Ausbildung vernachlässigen, da in Deutschland immer noch mehr als 1,5 Millionen Menschen unter 25 ohne Ausbildung sind. Ein Grundrecht auf Ausbildung würde allen Ausbildungswilligen die Möglichkeit auf eine qualifizierte Berufsausbildung geben und somit die Chancen erhöhen, einen guten Beruf zu erlangen. Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte, um auch in Zukunft den Wohlstand unserer Gesellschaft zu sichern.

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