Arbeit

Betahaus

Welche Antworten muss die Sozialdemokratie auf die sich verändernden Definitionen von Arbeit finden? Wie muss sie reagieren auf die fortschreitende Technisierung, der sich verstärkenden Individualisierung von Arbeit? Welche Antworten gibt es auf neue Formen von Arbeit, wie dem Co-Working, dem ausschliesslichen Arbeiten im Netz oder die permanent wachsende Gruppe der Solo-Selbständigen?

Was bedeutet es für sozialdemokratische Politik, wenn der Ort an dem die Arbeit erbracht wird, der Arbeitsplatz, immer unwichtiger wird und immer stärker die individuellen Resultate zählen – egal wann, wie und wo sie erbracht werden? Und was bedeutet das zum Beispiel für den Arbeitsschutz? Für die Bezahlung? Für Tarifverträge?

Aber auch: Wie geht man mit den neuen Berufshistorien um?
Immer weniger Menschen gehen in dem Beruf in Rente, den sie einmal gelernt haben. Und noch weniger sind solange in ein und dem selben Unternehmen.

Eure Ideen sind gefragt und jede Stimme zählt!
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Daniel Baulig

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Die Arbeitsmarktpolitik der SPD muss von sozialer Gerechtigkeit und demokratischen Freiheiten geprägt sein. Die Freiheit sein Leben zu Gestalten ist heute aber bereits vielen “Arbeitnehmern” (allein dieser Begriff?!) nicht mehr möglich. Schlechte Bezahlung, befristete Verträge und keine Zukunftsperspektive. Dies ist die bittere Realität für viele “Arbeitnehmer” und junge Erwachsene. Unternehmen stehen in der sozialen Verantwortung ihren “Arbeitnehmern” faire Löhne zu zahlen und Verträge zu gestalten, mit denen Familien- und Zukunftsplanung möglich ist.

Wolfgang Dillenburger

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Wer einen Mindestlohn von 7,50€ fordert lebt an der Realität vorbei.
Ein Mindestlohn sollte doch so gestaltet sein, daß man bei Vollbeschäftigung sein Leben damit ohne Zuschüsse vom Staat finanzieren kann.
Mit 7,50€ ist das definitiv nicht möglich.
Einfach mal gegenrechnen: Miete, Lebensmittel, Fahrtkosten zur Arbeit, kleine Pauschale für Kleidung, Medien, Versicherungen, usw.
Selbst mit dieser kleinen Auswahl kommt man mit einer 50 Stunden Woche, geschweigen denn mit 40, nie rund.
Auch eine Putzfrau muss leben können.

Justın Wıtzeck

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Starke Betriebsräte, starke Gewerkschaften! Vorgänge wie z.B. bei McDonalds, wo Betriebsräte effektiv verhindert werden müssen sofort aufhören.
Betriebsratsgrenze so weit wie möglich herabsetzen!
Einführung eines Mindestlohns!
Arbeitszeitverkürzung!
“equal pay” für Zeitarbeitnehmer!
Verkürzung der maximalen Einsatzdauer von Zeitarbeitnehmern oder z.B. grundsätzlich gleicher Lohn, ab 4 Monaten +10% und ab 6 Monaten +20% Lohn.

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guenter

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Sinnvoller wäre die Sanktionen gegen Erwerbslose zumindest auszusetzen (Sanktionsmoratorium) und das bei zurückgehenden Erwerbslosenzahlen, als diese Scheindebatte um Mindestlöhne für inzwischen wenige, die noch nicht darüber verfügen, zu fordern.

Da wird gerne die Friseuse genannt, aber die interessiert sich nicht für einen Mindestlohn, denn sie hat diesen über ihr Trinkgeld.
SPD lass dir etwas besseres einfallen.
Wir schreiben die Piraten so schön im Berliner Wahlkampf:
Mindestlöhne sind eine Brücktechnologie, wir brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Recht haben sie!!!

guenter

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Wir brauchen keinen gesetzlichen Mindestlohn, wir brauchen eine Stärkung des Individuums durch ein Grundeinkommen.
Wie widersprüchlich ist die SPD, Erwerbslose müssen jede Arbeit annehmen sonst werden sie sanktioniert, also derzeit auch unter bestehende Mindest- und Tariflöhne und will einen Mindestlohn.

Volker Oestreich

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Ein gesetzlich garantierter Mindestlohn für ALLE die auf deutschem Boden arbeiten muss kommen. Wenn ein Unternehmen sich nicht daran hält muss der Staat das Geld von ihmn einfordern und dazu noch Strafe einfordern. Es kann nicht sein das ein Unternehmer Arbeitskraft von einem Arbeiter einfordert und dadurch Gewinn erzielt und der Staat muss dann noch zahlen….das ist meiner Ansicht nach Betrug. Eine Person die Arbeitet muss sich selber versorgen können und das garantiert nur ein Mindestlohn.

guenter

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Das Problem ist, dass sich auch die SPD hauptsächlich auf die Erwerbsarbeit konzentriert, jede/r soll erwerbstätig sein auf Teufel komm raus.
Damit unterstützt die SPD das kapitalistische System, das durch Ausbeutung die Schere zwischen arm und reich immer weiter öffnet.
Also ist sie weit entfernt von ihrem Programmziel des demokratischen Sozialismus.
Alles nur Etikettenschwindel.
Nun müssen, sollen Länder, die eine andere Struktur haben, genauso “bekloppt” wie die Deutschen sein, die malochen, malochen, im immer mehr, immer weiter, immer höher ihr HEIL sehen.

guenter

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Da liest und hört man, dass z. B. Griechenland wettbewerbsfähig werden muss, ja der Wettbewerb um die besten Plätze.
Was bedeutet das denn, wenn alle wirtschaftlich gegeneinander kämpfen? Es kommt einem vor, wie wirtschaftlich Krieg zu führen.
Wir brauchen Freiheit für die Menschen jenseits von Gier.
Wer unter Arbeitszwang leidet, sollte zum “Arzt” gehen oder eben weitermachen, aber dafür muss er zahlen/abgeben für die, die dann nicht mehr mitkommen wollen), andere Werte haben.

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